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Tagungsräume im Hotel Bielefelder Hof

Liebe Blog – Freunde,

ich möchte Euch in den nächsten Wochen mal von unseren Tagungsräumen berichten. Wir haben insgesamt  11 verschiedene Räume von  24 qm bis 189 qm.

Viele Fragen sich sicherlich wie die Namen der Tagungsräume im Hotel Bielefelder Hof entstanden sind:

Nach dem Umbau im Jahr 2012 sollten Namen gefunden werden die mit Bielefeld und der  Geschichte zu tun haben. Da der Name Bielefeld erstmals geschichtlich erwähnt wurde, als dem Kloster Corvey im Mitte des 9. Jahrhundert ein Mansus (Mittelalterliches Flächenmaß) in Baylanuelde (erster Name Bielefeldes) übertagen wurde. Dachten wir uns, das ist ein guter Anfang mit der Namensgebung und so war der erste Name gesetzt!

Geschichtlich geht es so weiter:  die erste Erwähnung der Stadt Bielefeld stammt aus dem Jahr 1214 und ist in einer Vertragsurkunde des Grafen Hermann II. von Ravensberg und des Klosters Marienfeld zu finden. Bielefeld gehörte zu den zahlreichen Stadtgründungen des Hochmittelalters und entstand mit der Absicht, die Herrschaft des Landesherrn zu sichern, da sie an der Südgrenze der Grafschaft Ravensberg lag. Bielefeld gehörte zur Zeit der Stadtgründung noch zum Kirchspiel Heepen. Eine selbständige kirchliche Gemeinde in Bielefeld wurde 1236 errichtet, zunächst mit einer Kapelle an der Stelle der Altstädter Nicolaikirche. Diese selbst wurde im 14. Jahrhundert erbaut.

Infolge des Jülich-Klevischen Erbfolgestreites fiel die Grafschaft Ravensberg mit Bielefeld 1609 vorläufig durch einen in Bielefeld unterzeichneten Rezess an die Mark Brandenburg. Am 30. Oktober 1612 ereignete sich ein schweres Erdbeben in der Stadt, das große Schäden anrichtete. Im Vorfeld und im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde die Sparrenburg nacheinander von holländischen, spanischen, schwedischen und französischen Truppen besetzt. Während der spanischen Besetzung um 1623 wurde die Stadt mit Kanonen von der Sparrenburg aus beschossen. 1636 belagerten Schweden und Hessen fast ein Jahr lang die spanischen Besatzungstruppen in der Burg, bevor diese 1637 die Festung übergaben. Ebenfalls in den Jahren 1636 und 1637 wütete die Pest in Bielefeld und forderte rund 350 Opfer. Durch den Westfälischen Frieden, der 1648 in Münster geschlossen wurde, fiel die Grafschaft Ravensberg mit Bielefeld, Minden und Kleve an die Mark Brandenburg und damit an das Haus Hohenzollern, endgültig allerdings erst 1666. Der Große Kurfürst schenkte der 1657 gegründeten evangelisch-reformierten Gemeinde 1671 die kleine Süsterkirche, die bis 1616 Klosterkirche des Augustinerinnenklosters Mariental gewesen war. Seit 1648 / 1666 bis zum Jahr 1947 gehörte Bielefeld zu Brandenburg-Preußen.

So das war die Geschichte zur Namensfindung unsrer Tagungsräume: Corvey, Ravensberg, Marienfeld, Jülich, Kleve, Westfalensaal, Brandenburg.

Im Jahr 2018 kam  dann noch der Tagungsraum Jostberg hinzu.

Das Jostbergkloster war eine Niederlassung der Franziskanerobservanten auf einem Höhenzug des Teutoburger Waldes südwestlich von Bielefeld. Erhalten haben sich die Grundmauern der spätgotischen Klosterkirche(1498).

So das soll es für heute mit der Geschichte erstmal gewesen sein.

Ab nächste Woche stellen wir Euch die Räume dann noch im Einzelnen vor.

Bis nächste Woche aus dem schönen Bielefeld! 🙂

Eure Antonella von Ostwestfalen zu Bielefeld

 

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