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Julias Ausbildung im Hotel Bielefelder Hof

Hallo zusammen,

mein Name ist Julia Schmitt, ich bin 20 Jahre alt und schließe in wenigen Tagen meine Ausbildung zur Hotelfachfrau ab.

Diesen Anlass wollte ich nutzen, um die letzten Jahre Revue passieren zu lassen.

Angefangen habe ich im August 2017 im Bankett. Hier dreht sich alles um Tagungen und Veranstaltungen, die geplant, vorbereitet und natürlich auch betreut werden müssen.

Als nächstes ging es für mich ins Housekeeping. Zunächst habe ich dort mit den Zimmermädchen Zimmer gereinigt, für mich eine der wichtigsten und anstrengendsten Erfahrungen während meiner Ausbildung. Trotzdem war ich natürlich erleichtert, als es an das Checken der Zimmer und Einteilen ging.

Meine nächste Station war der Service, entweder morgens beim Frühstück, bei Hochzeiten, in der Bar oder abends im Restaurant GeistReich. Die Ausbildung im Hotel bietet einem da wirklich viel Abwechslung. Am besten dabei hat mir allerdings das Arbeiten im GeistReich gefallen. Die Freude und die Begeisterung in den Augen der Gäste zu sehen, wenn sie zum Beispiel ein Chef Choice-Überraschungsmenü bestellt haben und die liebevoll angerichteten Teller sehen, macht das Arbeiten immer wieder besonders.

Leider nur zwei Monate war ich in der Abteilung Küche. Dort durfte ich das Küchenteam unterstützen und sogar dabei helfen die Teller für die Gäste mitanzurichten. Zuzuschauen mit welcher Leidenschaft alle Mitarbeiter die Lebensmittel und Speisen zubereiten hat wirklich Spaß gemacht und Eindruck bei mir hinterlassen.

Ein wenig traurig die Küche verlassen zu müssen habe ich mich natürlich trotzdem auf den nächsten Abschnitt gefreut. Letztendlich meine Lieblingsabteilung: die Rezeption. Der Gästekontakt rund um die Uhr und von allen Seiten gleichzeitig war zunächst ungewohnt und in Kombination mit dem durchaus komplizierten Computerprogramm etwas überfordernd, durch das Rezeptionsteam aber zu bewältigen und schließlich ganz natürlich.

Danach ging es für mich in die letzte Abteilung meiner Ausbildung, in das Sales & Marketing.

Nach dem stundenlangen Stehen an der Rezeption war das Sitzen im Büro zuerst sehr seltsam.

Aber auch daran gewöhnt man sich, genauso, wie an das teilweise schon programmierartige Arbeiten auf den zahlreichen Internet- und social-media-Seiten. Auch hier wäre ich gerne noch ein wenig länger geblieben.

Zurzeit baue ich allerdings meine restlichen Urlaubstage ab und bereite mich auf meine praktische Abschlussprüfung Ende Januar vor, die schriftliche Prüfung habe ich im November schon hinter mich gebracht.

Das Gefühl nach 2 ½ Jahren nicht mehr im Bielefelder Hof zu arbeiten ist zwar sehr merkwürdig, ich freue mich aber auch, auf das, was kommt. Und wer weiß, vielleicht komme ich ja irgendwann zurück….

Viele Grüße

Eure Julia

 

 

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